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Geschichte

 Freiwillige Feuerwehr Niederndorferberg 
Gegründet 1925
Gemeinde Niederndorferberg

Die Gründung der Freiwillige Feuerwehr Niederndorferberg erfolgte im Jahr 1925. Als erster Kommandant wurde Georg Mayr gewählt. Bereits 1930 wurde die 1. Motorspritze angeschafft. Die Segnung fand am 07. September 1930 gemeinsam mit der Motorspritze der Freiwilligen Feuerwehr Niederndorf am Dorfplatz in Niederndorf statt.


Das erste Einsatzfahrzeug, ein KLF der Type LT35 wurde im Jahre 1979 angeschafft. Das zweite Fahrzeug (KLF – LT35) folgte 1986. Die Fahrzeuge waren in den getrennten Feuerwehrhäusern der Löschzüge Hausern  bzw. Hatzenstädt untergebracht. Die Feuerwehrübungen wurden in dieser Zeit überwiegend zugsweise abgehalten, wobei der Kommandant den Löschzug Hatzenstädt und der Stellvertreter den Löschzug Hausern leitete. Zweimal jährlich fand eine Gemeinschaftsübung der gesamten Wehr statt.


Im Herbst 1994 wurde mit der Jugendarbeit in der Feuerwehr begonnen und eine Jugendgruppe mit 9 Mitgliedern gegründet.
Die Zusammenlegung der beiden Löschzüge und die damit verbundene Einweihung des heutigen Feuerwehrhauses erfolgten 1996 unter Kommandant Peter Baumgartner jun. (1988 – 2003).
Heute ist die Feuerwehr Niederndorferberg im Besitz von zwei Einsatzfahrzeugen – einem TLF-A 1500 (BJ 2005) und einem LF-A (BJ 2010). Momentan leitet die Geschicke der Feuerwehr der erst fünfte Kommandant Franz Bliem, welcher 2003 mit nur 22 Jahren zu einem der jüngsten Kommandanten Österreichs gewählt wurde.

Die größten Brandeinsätze musste die Wehr in den Jahren 1930 und 1982 verbuchen:
Am 8. April 1930 brach in den Nachtstunden im Wirtschaftstrakt des „Hinterschachnerhofes“ Feuer aus, welches sich rasch auf das gesamte Gebäude und auch auf den Nachbarhof „Vorderschachen“ ausbreitete. Die  beiden Höfe im heutigen Ortsteil Praschberg brannten bis auf die Grundmauern nieder.


Im August 1982 stand mitten im Weiler Noppenberg der „Bichlerhof“ in Vollbrand. Nur durch viel Glück und rasches Eingreifen der eigenen Feuerwehr und der Nachbarwehren konnte ein Übergreifen der Flammen auf die benachbarten, eng beieinander stehenden Bauernhöfe und Wohnhäuser verhindert werden.
Der Ortsteil Noppenberg wurde im Jahr 1860 wohl von einer der größten Brandkatastrophen der Gemeinde Niederndorferberg heimgesucht. Innerhalb von nur wenigen Wochen brannten auf mysteriöse Weise vier verschiedene Höfe und eine Kapelle nieder. An diese Feuersbrunst erinnert noch heute eine Votivtafel in der Hechenbergkapelle in Niederndorf.

Heute zählt die Freiwillige Feuerwehr 60 aktive und 12 Reservemitglieder. Die Hauptaufgaben sind im Wesentlichen Brandeinsätze und technische Einsätze, wie zum Beispiel Ölspuren und Verkehrsunfälle auf der Wildbichler-Bundesstraße.